Umzug 2002
 
Im nun folgenden kommen wir zu unserer großen „Foto-Story“ über den Kerweumzug 2002. Nach vielen Stunden gemeinsamer Arbeit sollte es nun endlich so weit sein. Das wahrscheinlich Spannendste für jeden einzelnen von uns, ist jährlich immer wieder das selbe: Wer fehlt? Es gab Zeiten, da waren morgens massenweise RKB-Taxis unterwegs, um „Leichen“ aufzusammeln und auf die Kerwewagen zu tackern. In den letzten Jahren ist jedoch einiges an Disziplin eingekehrt... und das is auch gut so!
 
So sieht es Sonntag morgens kurz vor Beginn des Umzuges auf der Straße 'Alter Bachweg’ aus.
Und so sah es in 2002 Sonntag morgens plötzlich an der Ortseinfahrt aus Richtung Gauangelloch kommend aus
Bis heute bleibt ein Rätsel, wer uns diesen Gefallen getan hat (?!?) - In jedem Fall war es so ziemlich das Größte seit Jahren!
Die Vorbereitungen. Ohne Stoff vom Kerwewagen runterschreien ist unmöglich, also: Hoch die Tassen!!
Unsere Bulldogfahrer sind lässig entspannt, während sich unser Kerweredner bereits jetzt schon fast in die Hosen ballert. Ein Foto zu diesem Zeitpunkt: unmöglich!
Bevor es dann endgültig Richtung Bammental geht wird alljährlich versucht, alle großen und kleinen Kerweborscht auf ein Gruppenfoto zu bekommen.
Im Jahr 2002 ist uns dies mal wieder erstklassig gelungen. Was sind wir für ein geiler Haufen!
In der Altstadt erwartet uns schon die AKB. Hier wird der Umzug aus AKB und RKB zusammen gefügt. (und Schilling’s Seppl regelt wie auf dem Bild zu erkennen gekonnt den Verkehr..., g’lernt is hat g’lernt!)
Der Umzug beginnt. Hier gehts die Oberdorfstraße runter zum ersten Stopp am Bammentaler Dörndl.
Dort angekommen sorgten die Ketscher Hewwlguggler erst mal für die nötige Stimmung.
Mit ausgewählten Liedern aus Ihrem Repertoire ernteten sie 2001 und 2002 viel Applaus!
Kerweredenverkäufer Jule und Hansi bei der Arbeit...
…und beim Pausieren. Schon am Gesichtsausdruck lässt sich erkennen, was mehr Spaß macht.
Erste Station und erste Aktion für unseren Kerweredner Alex. Der Schirm sollte vor anhaltendem Dachschaden wegen Ozon schützen...
...und nach ihm dem die Besatzung des Borschte-Wagens bereits „zwee Halwe“ zum Frühstück servierte lief’s gleich wie geschmiert.
Kerweredenverkäufer Thomas nebst Unterstützung hinterm Tresen der Bäckerei Grab – verkauft wird überall!
Und weiter geht’s zum Rathaus. Dort angekommen sorgen wie üblich die Ketscher Hewwlguggler für den Stimmungs-Rhythmus.
Wir haben alljährlich größten Respekt vor den Musikern in ihrem feinen Zwirn. Im heißen August bei Sonnenschein gibt’s bestimmt luftigere Fummel.
Hier laufen wir auf dem Rathausplatz ein. Vorneweg ein halber Gaul und da hinten quält sich unser Fahnenträger Thorsten...
...denn seine alljährlich beantragte Fahnenstange aus leichtem Alu wurde wie gewohnt abgelehnt. Massiv-Holz ist doch viel besser.
Unser Kerwereden-Verkäufer Andreas nebst tatkräftiger Unterstützung durch Sabrina.
Bulldog-Fahrer Thomas Korioth und unser Weilemann’s Dittl – hach wie schee…!
Hier sehen wir unseren Lämmlers Udo mit Sohn Sigfried, einem unserer zahlreichen Nachwuchs-RKBler.
und unsern Lämmler’s Heiner – souverän wie immer.
Nun wird unsere Rede zum zweiten mal vorgetragen.
Mit voller Hingabe und dem Kopf in praller Sonne...
...und dank tatkräftiger Unterstützung des Zapf-Meisters ist Kerweredner Alex mittlerweile nicht mehr nervös. Der Blick spricht Bände!
Nun stellen wir noch unsere Kerwewägen aus 2002 vor:
Dies war wohl der genialste Wagen seit Jahren. Die Bürgermeisterwahl in Bammental. Oben drüber gespannt sehen wir alle Gemeinderäte...
… und unten drunter sind Daniel, Andreas D., Andreas W. und Andi als Bürgermeisterkandidaten und Parteifunktionäre in Aktion.
Der Aufwand hatte sich gelohnt – der Wagen war ein Brüller!
Hier sehen wir Thomas, Manuel und Jörg voll bei der Arbeit (also: rumkreischen!) Wen wir nicht richtig sehen das ist unser Emil.
Dieser hatte (aufgrund seiner Größe) die Hauptrolle auf dem Wagen und schwitze auch nicht schlecht – er war der vergessene Dackel!
Dass dieses Thema in einer Kneipe spielt, ist nicht gerade ein Drama für unseren Jörg. Da schau mal einer wie der strahlt!
Hier sehen wir Christian und Timo in voller Aktion mit geleastem Einkaufswagen und überdimensionalen 1-Euro-Münzen.
Ihr Wagen passiert hier gerade einen weiteren wichtigen Punkt, denn es geht Richtung Heimat!
Aus Sicht der Fahrtrichtung des Umzuges erkennt man eindeutig wo wir jetzt hin kommen – ins gelobte Land.
Die Freude auf dem Kerwewagen ist nahezu überschwänglich.
Hier das Ortsschild von der anderen Seite. Vor langer Zeit war fast genau an der Stelle einmal die Grenze zwischen Reilsheim und Bammental.
Und darauf erst mal Prost! Zurück in der Heimat freuen sich hier auch Kerwereden-Verkäufer Tobias und Uli.
Hier sehen wir Kerwereden-Verkäufer Bernd mit Helferin Christina. Die beiden waren an diesem Tag in “großer Aktion“!
Zusätzlich zum Verkauf der Kerwereden wurden Spenden gesammelt für die Hochwassergeschädigten in Ostdeutschland. Für die Umsetzung bedanken wir uns bei Bernd.
Doch kommen wir nun zu den wahrscheinlich wichtigsten Personen in unserem Verein. Das ist die RKB-Zukunft!
Hier kommt der Wagen, der in völliger Eigenregie von unserem Nachwuchs gestaltet wurde.
Unser “Noochwux 2002” bastelte eine Burg, und zwar die Burg Risolfesheim.
Und in dieser Burg herrscht wie üblich buntes Treiben. Namen können mangels Wissen hier nicht genannt werden.
Trotz alle dem bedanken wir uns bei all unseren Nachwuchskünstlern und bei Rainer für die Betreuung während der Bauphase.
Hier noch einmal ein Blick ins Innere der Burg bevor wir auch schon am Ende angelangt sind.
Zum dritten und letzten mal wird die Kerwerede (endlich in der Heimat Reilsheim) vor’m Gasthaus zur Sonne verlesen.
Und nicht nur vor der „Sonne“ sondern auch hier wieder in der knalligen Sonne, doch nicht nur er hat keinen Bock mehr...
…die Herren “Verantwortlichen” für den Umzug haben auch genug geschwitzt. Genau zu sehen an den Hemden von Walter, Uwe H. und Uwe „Gustav“ B.
Zum Abschluss unseres Berichtes noch einmal das Ortsausgangs-Schild Richtung Gauangelloch.
Wenigstens für einige Tage war unser Reilsheim sogar hochoffiziell ausgeschildert, bevor dann beide Schilder nach einigen Tagen entfernt werden mussten.
 
Soviel zu unseren ersten Foto-Story rund um den Umzug der Reilser Kerweborscht. Für die vielen Bilder bedanken wir uns noch mal bei Timo und hoffen, dass wir den Bericht 2003 etwas früher fertig bekommen. Bis dahin – alles Gute Euch allen!

Un geht de Weg üwwer Dischtel un Dorne – Reilse hinne, Reilse vorne!