Aufbau 2002
 
So ungefähr zwei Wochen vor der alljährlichen Kerwe lassen wir es ganz langsam angehen. Die Plakate für die Kerwewagen werden aus dem Dachboden der Scheuer von unserem Lämmler’s Gerle geholt und erst mal abgestaubt und frisch gestrichen. (Siehe Bericht „Aufbau 2001“)

Eine Woche vor der Kerwe treffen wir uns dann vor der Scheuer und beginnen allabendlich mit dem Aufbau unserer Themenwagen. Das sieht dann in aller Regel so aus, dass zwei drei Kerweborscht was arbeiten, fünf bis sechs Personen am Geleisteten rumnörgeln oder generell kritisieren und die restlichen acht bis zwölf wegen Überforderung überhaupt nichts arbeiten können. Denn:
Es ist einfach verdammt schwer, mit nur zwei Händen „en Bierhumpe en Worschtweck un aa noch e Zigarett“ zu koordinieren..., das überfordert ungemein!
 
Bevor wir die Wagen mit den jeweiligen Aufbauten bestücken, müssen sie selbstverständlich ordentlich geschrubbt werden.
Am Brunnen der Alte-Steig-Straße ist dies mit ein paar Eimern Wasser problemlos möglich.
Wer zu dieser Zeit auf dem Fahrrad vorbeikommt, sollte runter schalten und sich auf die Pedale stemmen.
Ehemalige Gaiberger Postzusteller sind für Ihre Übergriffe berühmt berüchtigt.
Wie auch bei allen anderen Arbeiten geht ohne Stoff grad garnix!
Nach dem Schrubben geht’s zurück zur Scheuer. Hier fährt Hesse...

... und hier wird geschoben...

...vom einen mehr vom andern weniger.
Man sieht eindrucksvoll, wie viele Personen mit dem Aufbau beschäftigt sind...
...und welcher Aufwand betrieben wird, hinterm Wagen irgendwas zu labern. Und wenn nicht hinten dran...
...dann eben neben dran! Labern ist übrigens beim Aufbau eine der wichtigsten Tätigkeiten. Je sinnloser, desto besser...!
Als letzte Tätigkeit werden die Traktoren geschmückt...
...und wie immer en Haufe Haffekees dezu g’schwetzt. Hier einige Spezialisten (im Bulldog schmücken!)
 
Am Kerwesamstag morgen werden noch allerletzte Feinarbeiten erledigt und zum Abschluss gegen Mittag traditionell gegrillt. Hier trägt unser Kerweredner in einer „Weltpremiere“ zum ersten mal die Kerwerede vor – die einzige Möglichkeit vor dem Sonntag zu erahnen, welche Reaktionen an welcher Stelle kommen könnten.
Danach geht’s auf den Friedhof um unseren verstorbenen Kameraden mit einer Blumenschale zu gedenken und daran gliedert sich nahtlos die lästige Pflicht: das Aufstellen des Kerwebaumes!
Nach dem Fassbieranstich um 16:30 Uhr ist für uns Feierabend bis Sonntag morgen 9:00 Uhr. Dann geht’s weiter mit dem Umzug