Ausflug zum Weihnachtsmarkt
Bad Wimpfen
 
Einen Tag nach Nikolaus, nämlich am 7. Dezember 2003 hatten wir für den ganzen Verein (nebst Kind und Kegel) einen Bus organisiert, der alle Interessierten auf den Weihnachtsmarkt nach Bad Wimpfen kutschieren sollte. Als nachträgliches Nikolaus-Geschenk wurde der Buspreis von der RKB-Kasse übernommen und so konnte es kurz nach 14:00 Uhr mit guter Stimmung auch schon losgehen. Nach der Ankunft waren knapp 50 Reilser (von 3 bis über 60 Jahren) unterwegs in den engen Gassen, die viel mehr zu bieten hatten als Glühwein und Punsch - nämlich auch Cognac und Schnaps...
 
Kurz vor 14:00 Uhr versammelte sich der gesamte Haufen vor dem Reilser Milchhäusel und war zur Abreise bereit.
Wir fuhren mit einem bis auf 2 Plätze voll besetzten Bus in Richtung Bad Wimpfen und das eisige, aber dafür sehr sonnige Wetter war ideal für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt.
Gegen die Kälte wurden gleich mal mehrere Näpfchen genommen. Das tolle an Bad Wimpfen: Wenn man sich ein Glühwein kauft, ist das Glas mit inbegriffen und kann nicht wieder zurückgegeben werden.
Das mit den Gläsern ist sehr spaßig. Besonders wenn man mal mehr als drei getrunken hat und immer wieder aus den gleichen Bechern Nachschub holt.
Mit Herpes-Problemen darf da keiner dabei sein. Außerdem kann man ab einer Menge von fünf-sechs Tassen mit seinen verklebten Fingern das Heidelberger Telefonbuch aufheben nur durch Handauflegen (ohne zuzugreifen). Schön!
An diesem Stand konnte unser 2.Vorstand seine Autorität unter Beweis stellen und teilte gleich reihenweise Mitglieder zum Nachschub holen ein. Teilweise wurde dies sofort befolgt, teilweise nach einem Brüller. (Geweigert hat sich keiner – Respekt!)
Dieses Foto wurde geschossen, weil irgend einer meinte, das Haus im Hintergrund sei so schnuckelig. Nach kurzem Geschrei, dass dies doch sch... egal entstand dann dieses Bild.
Das passiert, wenn man nicht kontinuierlich bei einem Getränk geblieben ist, sondern Glühwein mit Rum, mit Amaretto, Punsch, Feuerzangenbowle und Schnaps durcheinander trinkt.
Bitte liebe Singles: Bewahrt künftig den „Feuerzauber Texas“ vom Aldi auf. Wenn ihr jede Woche ca. 9,6 Dosen futtert und das ca. 10 Jahre dann erhaltet ihr für 5.000 Dosen einen Porsche Boxster.
Das mit den Bedürfnisstätten in Bad Wimpfen ist so eine Sache. Aber zwischen so zwei Häusern ist „ER“ ja vor Kälte geschützt. Da kann man das schon mal machen, wenns nicht mehr anders geht.
Irgend wann ging es dann wieder zum Bus und komischerweise mussten alle nur noch lachen. Vielleicht war das wegen der Vorfreude, dass wir wieder nach Hause fuhren... oder war es doch der Alkohol.
Was will uns Thorsten damit sagen? „Ich wär gern ein Schlumpf“ oder „Ich bin genau so blau wie du!“? Oder aber war er sauer und meinte: „Das ist die Sau, der hat mit Schlumpfinchen gefummelt!“
Unser aller Busfahrer Hermann. Wieder einmal stellte er unter Beweis, dass er mit seinem Spruch „Wer nicht da ist, der läuft“ den rebellischsten Reilser zähmen kann. Alles lief wie geschmiert – und auch der Bus blieb sauber...
Da schau sich doch mal einer diese strahlenden Gesichter an...
...und die erst! Lauter fröhliche Weihnachts-Hasen.
Nanu, was ist denn hier los? Der war doch eben noch ganz in Ordnung? Naja, das ist wohl die Ruhe vor dem Sturm. In Bammental ist bestimmt noch was offen...
Wildes Gegröhle im hinteren Teil...
... und die Kids fandens witzig. Was man da alles für neue Worte und Ausdrücke kennen lernt?! Manch Elternteil hatte einige Zeit lang nix zu lachen... (Entschuldigung!)
Entschuldigung auch hierfür, aber die Busfahrt war so lang, da konnten einige nicht anders...
Dann ging es selbstverständlich noch zu Ulze in die Schepp. Der arme Tropf lag krank in der Heia und Bedienung Denise war mindestens genau so arm dran. Denn eben war noch leer und es roch nach Feierabend – und jetzt hatte sie uns.
Sie trugs mit Fassung und reichte Jacob Daniellé. Nur der Chef ein Stockwerk höher war über unsere Musikauswahl nicht entzückt. Es folgte der erste Anruf.
Was soll das denn bedeuten? „Juhuu, ich kann fliegen“ oder „Ich heb gleich ab, wegen dem Steak mit extra Zwiebeln...“? Keiner weiß es.
Und was ist das? Als wollten sie sagen: „Ja..., das Leben ist schön..., schön mit Jade. Ich will so bleiben wie ich bin - du darfst - und ich bin hackenstramm!“ (Ist das Escoreal was die saufen? Bäähh!)
Jacob Daniellé Flacon No. 2 oder 3. keiner weiß es mehr genau.
„Lasst mich Schankwirt sein, bitte!“ Irgend wann um diese Zeit wurde Flasche Nummer Vier geordert – passend zu den Anrufen vom Cheffe, der hat sich mittlerweile auch schon vier mal gemeldet.
Dann war irgend wann Schluß und man entschied sich aus Vernunft für den Öffentlichen Personennahverkehr. Hier ein Foto aus dem Führerhaus.
 
Das war unser Ausflug auf den Weihnachtsmarkt nach Bad Wimpfen. Es haben alle überlebt und besonders schön daran war, dass von „jung bis alt“ alles zufrieden und vergnügt war. Die „Hardcores“ kamen nach Auskünften dritter so um halb vier nach Haus, weil sie nach der „Schepp“ noch privat weiter feiern mussten. Und das seit mittags um drei..., und das Sonntags..., Halleluja!